Home Haustiere Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster: So machen Sie Ihr kleines Haustier glücklich

Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster: So machen Sie Ihr kleines Haustier glücklich

by cms@editor

Laufräder sind nicht die einzige Beschäftigung für Kleintiere. Hamster lieben Laufräder, diese sollten aber geschlossen sein (keine Gitterstäbe, damit ihre Füße nicht stecken bleiben) und mindestens 25 cm Durchmesser haben. Kaninchen lieben Tunnel (die man aus Kartons basteln kann), Kartons mit Löchern und Spielzeug aus unbehandeltem Holz. Meerschweinchen sind große Fans davon, vor Vergnügen zu grunzen, wenn man eine Papiertüte mit Heu in ihren Käfig legt – sie wühlen stundenlang darin herum. Ein wichtiger Tipp: Richten Sie ein „Heubad“ ein – füllen Sie eine flache Schale mit reichlich Heu und verstecken Sie kleine Gemüsestücke darin. Die Tiere wühlen und suchen nach Futter, genau wie in freier Wildbahn. Futterlabyrinthe sind ebenfalls hilfreich – gekauft oder selbstgemacht aus einem Plastikbehälter mit Löchern.

Eine der häufigsten Tragödien ist der unerwartete Tod eines Kaninchens oder Meerschweinchens durch Darmverschluss. Dieser tritt auf, wenn das Tier aufgrund von Stress, Schmerzen oder ungeeignetem Futter die Nahrungsaufnahme verweigert. Das Hauptsymptom ist ein 12 Stunden andauernder Ausbleiben des Kotabsatzes. Dies ist ein Notfall! Bringen Sie das Tier sofort zum Tierarzt (suchen Sie im Voraus eine 24-Stunden-Klinik für exotische Tiere auf). Erste Hilfe kann eine Bauchmassage und eine spezielle Paste gegen Blähungen umfassen. Vorbeugung ist jedoch am besten: Füttern Sie Kaninchen niemals mit Kohl, rotem Salat oder Hülsenfrüchten – diese verursachen Blähungen. Auch eine plötzliche Futterumstellung ist gefährlich. Und denken Sie daran: Kaninchen können nicht erbrechen, daher ist jeder Darmverschluss ohne Notoperation tödlich.

In der Schweiz gibt es nicht in jeder Stadt auf Nagetiere spezialisierte Tierärzte, aber in den größeren Städten (Zürich, Bern und Basel) befinden sich ausgezeichnete Kliniken wie die Kleintierpraxis Zürich oder die Tierklinik Bern. Die Kastration von Kaninchen wird empfohlen, um Aggressionen und Gebärmutterkrebs vorzubeugen (das Risiko liegt bei Weibchen nach 4 Jahren bei bis zu 80 %). Meerschweinchen werden selten kastriert, nur aus medizinischen Gründen. Schneiden Sie die Krallen regelmäßig mit einer speziellen Krallenschere – Kaninchen und Meerschweinchen haben schnell wachsende Krallen, die einwachsen können. Kontrollieren Sie einmal jährlich die Zähne: Wenn Ihr Tier sabbert oder hartes Futter verweigert, könnte es an gebogenen Backenzähnen leiden. Und schließlich: Kaufen Sie sich niemals ein Haustier zu Weihnachten oder zum Geburtstag, wenn Sie nicht bereit sind, 5 bis 8 Jahre lang Verantwortung zu übernehmen.

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