Haustiere Katzengeheimnisse: Wie Sie Ihre schnurrende Samtpfote verstehen und ihr bester Freund werden by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor April 16, 2026 2 Eine der häufigsten Beschwerden von Katzenbesitzern ist, dass ihre Katze Sofa und Tapete zerkratzt. Doch Bestrafung bringt nichts: Kratzen ist ein angeborenes Bedürfnis, keine böse Absicht. Katzen markieren ihr Revier mit den Drüsen an ihren Pfoten, entfernen alte Krallen und dehnen ihre Muskeln. Die Lösung: Bieten Sie eine attraktivere Alternative zu Ihrem Sofa an. Der Kratzbaum sollte hoch (Katzen lieben es, sich in ihrer vollen Größe zu strecken), stabil und mit einer rauen Oberfläche wie Sisal oder Teppich bezogen sein. Platzieren Sie ihn in der Nähe des Lieblingskratzplatzes Ihrer Katze. Um Ihre Katze ans Kratzen zu gewöhnen, reiben Sie den Kratzbaum mit getrockneter Katzenminze oder Baldrian ein. Loben Sie sie ausgiebig und geben Sie ihr ein Leckerli, sobald sie an der richtigen Stelle kratzt. Schimpfen Sie niemals mit Ihrer Katze und stupsen Sie sie nicht in die angeknabberte Ecke – das zerstört nur ihr Vertrauen. Mit Ihrer Katze zu spielen ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch wichtig, besonders für Wohnungskatzen, die nicht ins Freie gehen. In der Schweiz installieren viele Besitzer spezielle Netze (sogenannte „Catzios“) auf ihren Balkonen, damit ihre Tiere frische Luft schnappen können. Dies regt jedoch nicht ihren Jagdinstinkt an. Kaufen Sie eine Angelrute mit Federn oder eine Maus an einer Schnur und imitieren Sie die Bewegungen Ihrer Beute: Halten Sie sie Ihrer Katze nicht einfach vor die Nase, sondern verstecken Sie sie um eine Ecke und lassen Sie die „Beute“ weglaufen und erstarren. Das ideale Spiel dauert 10–15 Minuten, bis die Katze müde ist. Dann lassen Sie sie das Spielzeug „fangen“ und „erlegen“ – also darauf herumkauen. Zum Schluss sollten Sie Ihre Katze unbedingt mit einem Leckerli belohnen, um den Jagdzyklus abzuschließen. Ein Laserpointer ist keine gute Idee: Katzen treffen den roten Punkt nie, was zu Frustration und Angst führt. Katzenfutter ist in der Schweiz teuer, aber wer beim Futter spart, muss später mit höheren Tierarztkosten rechnen. Katzen sind obligate Fleischfresser; sie brauchen Fleisch, kein Getreide. Billiges Futter von Migros oder Coop mit hohem Mais- und Weizenanteil führt zu Übergewicht, Diabetes und Nierensteinen. Am besten wählen Sie Futter mit mindestens 70 % Fleischanteil (Nassfutter) bzw. 40 % (Trockenfutter). Empfehlenswert sind Schweizer Marken wie Oasy oder Etcetera oder die deutsche Marke Animonda. Stellen Sie den Wassernapf unbedingt nicht in der Nähe des Futters auf – Katzen trinken in freier Wildbahn nicht in der Nähe ihrer Beute, um das Wasser nicht zu verunreinigen. Die meisten Katzen trinken gerne aus fließendem Wasser, daher kann ein Trinkbrunnen ihre Flüssigkeitsaufnahme verdoppeln und Nierenproblemen vorbeugen. Und noch ein letzter Tipp für alle, die sich in der Schweiz ein Kätzchen anschaffen möchten: Kaufen Sie kein Tier von der Straße, weder auf dem Markt noch über Billiganzeigen – Sie riskieren, ein krankes oder nicht sozialisiertes Tier zu bekommen. Gehen Sie lieber in Tierheime (wie zum Beispiel Tierheim Zürich oder die Susy Utzinger Stiftung) oder zu seriösen Züchtern, die Mitglieder der FIFe Schweiz sind. Das Kätzchen sollte geimpft, gechippt und im EU-Heimtierausweis eingetragen sein. Pages: 1 2 cms@editor previous post Abendessen in 30 Minuten: Gerichte mit Zutaten, die man immer im Schweizer Kühlschrank hat next post Ein stressfreies Hundeleben: Spaziergänge, Spielen und Training in der Schweiz You may also like Aquarium als Kunst: Fischpflege ohne Stress April 16, 2026 Vögel im Haus: Wie Sie sich mit einem... April 16, 2026 Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster: So machen Sie Ihr... April 16, 2026 Ein stressfreies Hundeleben: Spaziergänge, Spielen und Training in... April 16, 2026 Leave a Comment Cancel Reply Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment.