Freizeit Ein neuer Filmabend: So wird aus einem Filmabend ein Event by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Freunde einfach nur zum Film einzuladen, birgt die Gefahr, dass alle innerhalb von 20 Minuten an ihren Handys kleben. Mit etwas Kreativität lässt sich aber selbst ein gemütlicher Filmabend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Fangen wir mit der Filmauswahl an. Statt eine halbe Stunde lang durch Netflix zu scrollen und dabei immer wieder „Das will ich nicht!“ zu hören, schlagt ihr im Voraus drei verschiedene Genres vor und lasst die Gruppe zwei Tage vorher im Chat abstimmen. Oder ihr gebt ein Thema vor: zum Beispiel „Filme, die in der Schweiz gedreht wurden“ (GoldenEye mit Bond in Engelberg, In the Heights mit Bruno Ganz) oder „Skandinavische Krimis“ für alle, die es etwas düsterer mögen. Wichtig ist nur, dass der Film nicht zu lang ist (1,5–2 Stunden sind ideal) und keine übermäßige Konzentration erfordert. Und nun zum Raum. Ein normales Wohnzimmer mit Sofa ist langweilig. Richten Sie ein gemütliches Kinozimmer ein: Stellen Sie die Stühle in einem Halbkreis auf, legen Sie Decken über die Lehnen und verteilen Sie Kissen auf dem Boden. Dimmen Sie das Deckenlicht und lassen Sie nur Lichterketten und ein paar Kerzen (LEDs sind am sichersten) an. Wenn Sie einen Beamer haben, projizieren Sie den Film idealerweise auf eine weiße Wand oder ein straff gespanntes Laken. Kein Beamer? Stellen Sie Ihren Laptop auf einen hohen Bücherstapel und schließen Sie externe Lautsprecher an – der Ton ist wichtiger als das Bild. Für ein wirklich immersives Erlebnis drucken oder zeichnen Sie „Tickets“ mit Filmtitel und Spielzeit und lassen Sie sich diese von Ihren Gästen am „Eingang“ des Raumes geben. Es ist ein kleines Detail, aber es schafft die richtige Atmosphäre und zeigt, dass Sie sich Mühe gegeben haben. Das Essen für den Filmabend ist ein ganz anderes Erlebnis. Vergessen Sie eine riesige Schüssel Mikrowellen-Popcorn. Machen Sie Ihr eigenes Popcorn auf dem Herd: Erhitzen Sie Kokosöl in einem Topf mit dickem Boden, geben Sie die Maiskörner hinzu und decken Sie den Topf ab. Wenn die Schießerei nachlässt, bestreuen Sie das Popcorn mit Salz und Trüffelöl oder Paprika und Käse. Füllen Sie es in Papiertüten oder kleine Eimer – genau wie im Kino. Als Haupt-„Vorspeise“ bereiten Sie drei Dips zu: Guacamole, Käsesauce und scharfe Tomatensalsa. Schneiden Sie Karotten, Sellerie, Gurken und Tortilla-Chips in Scheiben. So können Ihre Gäste essen, ohne den Blick vom Bildschirm abzuwenden und ohne dass Krümel auf dem Sofa landen. Pages: 1 2
Freizeit Ein kreativer Abend zum Selbermachen: Zeichnen, Modellieren und Gestalten ohne Langeweile by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Wenn die übliche „Kino-Pizza-Couch“-Routine nicht mehr reicht und Brettspiele langweilig werden, ist es Zeit für einen kreativen Abend. Keine Angst vor dem Wort „Kreativität“ – Sie müssen keine Meisterwerke schaffen; genießen Sie einfach den Prozess. Mal- und Weinabende sind in der Schweiz beliebt, aber warum 80 Franken für einen Workshop ausgeben, wenn man alles zu Hause machen kann? Wählen Sie zunächst eine einfache und zugängliche Aktivität, für die Sie keine spezielle Ausrüstung benötigen. Zum Beispiel Acrylmalerei auf kleinen Leinwänden (Migros verkauft Sets für 10 Franken). Das Thema ist „Abstrakter Expressionismus“: Etwas Farbe verschütten, alte Zahnbürsten, Schwämme und Spachtel schnappen und alle können zur Musik Punkte und Linien malen. Die wichtigste Regel: Keine Kritik, kein Vergleich. Das Ergebnis kann unerwartet schön sein, und über das „monströse Monster“ auf der Leinwand zu lachen, kann genauso effektiv zusammenbringen wie eine Psychotherapie. Wenn ihr eine Gruppe von 3–6 Personen seid, veranstaltet doch mal eine Collage-Party. Sammelt alte Zeitschriften (Migros und Coop verschenken sie am Monatsende), Schere, Klebestift und dickes A3-Papier. Wählt ein Thema: „Mein perfekter Tag“ oder „Fantastische Landschaft“. Jeder schneidet Bilder, Texturen und Wörter aus und klebt sie zusammen, um ein surreales Bild zu erschaffen. Nach einer Stunde werdet ihr staunen, welche verborgenen Gedanken zum Vorschein kommen: Jemand sieht vielleicht ein Raumschiff über Tigerlefelden, ein anderer eine Katze mit Krone vor dem Matterhorn. Ihr könnt die Werke mit Kreppband direkt an der Wand ausstellen und dann für die „unerwartetste Collage“ abstimmen. Der Gewinner erhält eine Flasche Sekt, und die Verlierer haben Spaß am Basteln. Pages: 1 2
Freizeit Ein Kochabend mit Freunden: Von Fondue bis zur Sushi-Party by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Ein Treffen mit Freunden, bei dem alle im Wohnzimmer sitzen und auf ihre Handys starren, ist eine verpasste Gelegenheit. Verlegt man die Gesellschaft jedoch in die Küche, wird der Abend zu einem lebhaften, fröhlichen und köstlichen Erlebnis. Kochpartys sind in der Schweiz nicht nur beliebt, weil sie Restaurantbesuche sparen, sondern auch, weil gemeinsames Kochen die Menschen schneller zusammenbringt als jede andere Kennenlernübung. Wichtig ist, ein Format zu wählen, das die Küche des Gastgebers nicht in ein Schlachtfeld verwandelt. Die sicherste Option für jede Gruppe ist ein Themenabend, bei dem jeder eine Zutat mitbringt oder ein Gericht nach einem vorher vereinbarten Rezept zubereitet. Zum Beispiel ein italienischer Abend: Jemand macht den Nudelteig selbst, jemand anderes die Tomatensoße, jemand anderes den Caprese-Salat und jemand anderes das Tiramisu. Wer Chaos vermeiden, aber die soziale Interaktion maximieren möchte, organisiert ein Aperitif-Buffet (Apéro Riche). In der Schweiz ist das ein heiliger Brauch: Bündnerfleisch in Scheiben, Käsewürfel, Mini-Quiches, Oliven, marinierte Artischocken, Cracker und verschiedene Hummus-Sorten. Jeder Gast bringt etwas mit, der Gastgeber kümmert sich um Getränke und Brot. Statt sich am Herd zu drängen, stellt man einfach die Teller auf den Tisch und genießt stundenlang das Essen, während man sich angeregt unterhält. Ein praktischer Tipp: Blätterteig von Coop oder Migros kaufen, in Quadrate schneiden, mit Käse oder Schinken füllen, zu kleinen Päckchen rollen und 12 Minuten backen – die warmen Häppchen sehen aus wie aus dem Restaurant, obwohl man nur 10 Minuten gebraucht hat. Eine interaktivere Variante ist „Jeder ist sein eigener Koch“. Wie wäre es zum Beispiel mit einer „Pizza-Party zum Selbermachen“? Den Hefeteig ausrollen (gibt es auch tiefgekühlt) und Schüsseln mit Tomatensoße, geriebenem Mozzarella, Peperoni, Champignons, Oliven und Rucola auf den Tisch stellen. Jeder nimmt sich sein eigenes Stück Teig, Soße und Belag, und die Pizzen werden dann nacheinander im Ofen gebacken (jeweils 8–10 Minuten). Während eine Pizza backt, bereiten die anderen die Zutaten für die nächste vor. Dasselbe gilt für Tacos: Hackfleisch mit Kreuzkümmel und Paprika anbraten, Salat, Tomaten, Avocado, Käse, Salsa und Sauerrahm klein schneiden – und schon kann sich jeder seinen eigenen Taco in einer Minute zusammenstellen. Das ist die perfekte Option für Veganer und Fleischesser in derselben Gruppe: Jeder bestimmt seine Zutaten selbst. Pages: 1 2
Freizeit Wandern am Wochenende: So wird ein Spaziergang zum Abenteuer für die ganze Familie by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor In der Schweiz beginnen die Bergwanderwege direkt vor der Haustür. Trotzdem verbringen viele Familien ihre Wochenenden zu Hause, weil sie Wandern für schwierig halten: Man braucht schließlich spezielle Ausrüstung, Karten und Bergsteigerkenntnisse. Dabei reichen schon ein paar praktische Tipps und etwas Planung für einen schönen und sicheren Tag in den Bergen. Fangen wir mit der Routenwahl an. Jeder Kanton hat offizielle Familienwanderwege, die gelb markiert sind. Sie sind leicht begehbar, haben maximal 300 Höhenmeter und sind mit Picknickplätzen ausgestattet. Beispielsweise sind der Weg um den Äschisee im Kanton Bern oder der Schachen-am-Rhein-Weg zum Rheinfall so einfach, dass ihn sogar ein Fünfjähriger bewältigen kann. Der häufigste Fehler von Anfängern ist zu viel Gepäck. Ein Rucksack sollte nicht mehr als 10 % des Körpergewichts wiegen. Für ein Kind zwischen 6 und 8 Jahren sind das 1,5 bis 2 kg. Unverzichtbar: Regenjacken (in den Bergen kann das Wetter innerhalb von 10 Minuten umschlagen), eine 1-Liter-Flasche Wasser pro Person für 3 Stunden, Snacks (Äpfel, Sandwiches, Müsliriegel), eine Fleecejacke oder leichte Jacke, eine Kopfbedeckung und Sonnencreme, auch bei bewölktem Wetter. Eine Thermoskanne mit Suppe, ein Campingstuhl und drei Garnituren Kleidung sind nicht nötig. Für Kinder, die müde werden könnten, empfiehlt sich eine Babytrage oder ein kleiner Bollerwagen (nicht auf allen Wanderwegen erlaubt; bitte informieren Sie sich auf der SchweizMobil-Website). Packen Sie unbedingt Feuchttücher und einen Müllbeutel ein – auf Schweizer Wanderwegen gibt es keine Mülleimer, und ein Bußgeld für weggeworfene Bonbonpapierchen kann das Erlebnis trüben. Wie kann man eine Wanderung für Kinder spannend gestalten, anstatt sie in ein ewiges Warten zu verwandeln? Machen Sie die Wanderung zu einer Entdeckungsreise. Informieren Sie sich im Voraus über die Tiere, die in der Gegend leben: Murmeltiere, Gämsen, Adler. Laden Sie eine App zur Vogelbestimmung (z. B. Merlin Bird ID) oder Pflanzenbestimmung (z. B. Flora Incognita) herunter. Veranstalten Sie einen kleinen Wettbewerb: Wer entdeckt als Erster das vom Aussterben bedrohte Edelweiß oder hört als Erster den Pfiff eines Murmeltiers? Eine weitere Möglichkeit ist Geocaching: die Suche nach versteckten Behältern mithilfe von GPS-Koordinaten. In der Schweiz gibt es Tausende vergrabene Behälter mit Notizbüchern und kleinen Gegenständen. Registrieren Sie sich auf geocaching.com, laden Sie die Koordinaten in die App auf Ihrem Smartphone hoch und begeben Sie sich auf die Suche nach dem „Schatz“. Kinder werden begeistert sein, und ehe man sich versieht, hat man 8 Kilometer zurückgelegt. Denken Sie daran: Geocaching erfordert Ehrlichkeit – wenn Sie einen Cache finden, geben Sie etwas zurück. Pages: 1 2
Freizeit Brettspiele, die jeden Abend zum Abenteuer machen by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Wenn draußen in Zürich grauer Regen weht oder es in Bern schon dämmert, gibt es nichts Schöneres, als mit Freunden oder Familie einen gemütlichen Abend zu verbringen. Die Brettspielkultur erlebt in der Schweiz eine wahre Renaissance – von gemütlichen Cafés in Basel, wo man sich bei einer Tasse Kaffee jedes erdenkliche Spiel ausleihen kann, bis hin zu Turnieren, die bis Mitternacht dauern. Doch wie findet man unter Tausenden von Optionen das perfekte Spiel, das nicht nach zehn Minuten langweilig wird oder in einem Streit über unklare Regeln endet? Das Geheimnis liegt in der Gruppe: Manche Mechanismen eignen sich perfekt für eine lebhafte, fröhliche Runde, andere für ein paar Strategie-Fans und wieder andere für einen Familienabend mit Kindern. Beginnen wir mit einer sicheren Wahl für Gruppen von vier bis acht Personen: Dixit. Dieses Spiel hat fast keine Regeln, dafür aber jede Menge Fantasie. Jeder Spieler erhält mehrere Karten mit surrealen Illustrationen. Der Spielleiter überlegt sich eine Assoziation für eine seiner Karten (ein Wort, eine Phrase, ein Geräusch oder ein Zitat), und die anderen versuchen, diejenige ihrer Karten zu finden, die am besten zu dieser Assoziation passt. Anschließend werden alle Karten gemischt und auf dem Tisch ausgelegt, und die Spieler stimmen für die Karte des Spielleiters ab. Das Geniale an Dixit ist, dass es unerwartete Seiten an vertrauten Personen offenbart: So stellt sich heraus, dass Ihr stiller Freund aus Lugano in Magrittes Bildern denkt, während Ihr fröhlicher Kollege aus Genf im Herzen ein Surrealist ist. Eine Partie dauert etwa eine halbe Stunde, und es gibt genug zu lachen und zu diskutieren, um den ganzen Abend zu füllen. Für alle, die Provokation und List lieben, ist Mafia ideal. Dieses psychologische Spiel benötigt nur wenige Requisiten – lediglich Rollenkarten und einen Spielleiter. Die Stadtbewohner (ehrliche Spieler) versuchen, die Mafia zu entlarven, und die Mafia „tötet“ jede Nacht einen Stadtbewohner. Die wichtigste Fähigkeit ist, mit ernster Miene zu lügen und Lügen zu erkennen. In der Schweiz sind Live-Rollenspiele in Parks oder auf privaten Partys beliebt, aber man kann auch online per Videoanruf spielen. Ein wichtiger Tipp: Wenn ihr mit Anfängern spielt, führt nicht gleich komplexe Rollen (Kommissar, Arzt, Geliebte) ein. Beginnt mit einem einfachen Team: 2-3 Mafiosi und 5-6 Dorfbewohner. Und stellt unbedingt einen Timer für die Diskussionen ein – sonst kann sich eine Runde schnell über eine Stunde hinziehen. Der beste Rat für den Spielleiter: Gebt den Spielern keine zusätzlichen Sekunden zum Nachdenken; Zeitdruck bringt die authentischsten Emotionen zum Vorschein. Pages: 1 2
Haustiere Aquarium als Kunst: Fischpflege ohne Stress by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Ein Aquarium zu Hause ist mehr als nur Dekoration; es ist ein lebendiges Ökosystem, das eine Quelle der Ruhe oder, wenn man die Grundlagen nicht kennt, eine ständige Belastung sein kann. Viele Anfänger in der Schweiz kaufen ein kleines, rundes 10-Liter-Aquarium, setzen einen Goldfisch hinein und wundern sich, warum dieser innerhalb einer Woche stirbt. Das Geheimnis liegt darin, dass Fische genauso anspruchsvolle Tiere sind wie Katzen oder Hunde; ihre Bedürfnisse sind nur anders. Die wichtigste Regel: Je größer das Aquarium, desto einfacher die Pflege. In einem kleinen Aquarium (bis zu 30 Liter) schwanken die Wasserwerte stark, und nur Garnelen oder ein einzelner Kampffisch können dort überleben. Für Anfänger ist ein Aquarium mit 60–100 Litern ideal – es bietet ein stabileres biologisches Gleichgewicht. Der erste und wichtigste Schritt ist der Stickstoffkreislauf. Man kann nicht einfach Leitungswasser einfüllen, ein paar Pflanzen setzen und Fische hinzufügen. Zuerst muss sich im Aquarium ein Gleichgewicht von Bakterien entwickeln, die Ammoniak (ein Abfallprodukt der Fische) in Nitrit und dann in Nitrat umwandeln. Dieser Prozess dauert 4–6 Wochen. Setzen Sie in dieser Zeit keine Fische ins Aquarium; füttern Sie stattdessen die Bakterien mit einem Tropfen flüssigem Ammoniak oder einem Stück Garnele. Fertige Bakterienstarter (z. B. JBL Denitrol, Sera Bio Nitrivec) sind in der Schweiz erhältlich und verkürzen die Zeit auf 1–2 Wochen. Besorgen Sie sich unbedingt Testkits für Ammoniak, Nitrit und Nitrat (z. B. JBL ProScan oder Sera Tropfentests). Andernfalls werden Sie sich wundern, warum Ihre Fische ersticken oder Flecken bekommen. Schweizer Leitungswasser ist in der Regel hart und enthält Chlor. Das Chlor sollte 15 Minuten vor dem Einfüllen des Wassers mit einem Wasseraufbereiter (z. B. Tetra AquaSafe, JBL Biotopol) entfernt werden. Auch die Temperatur ist wichtig: Tropische Fische benötigen eine Temperatur von 24–26 °C, daher ist ein Heizstab mit Thermostat unerlässlich. Der Filter sollte das gesamte Wasservolumen 3–5 Mal pro Stunde umwälzen. Spülen Sie den Filter nicht unter fließendem Wasser ab, da dies die nützlichen Bakterien abtötet. Spülen Sie die Schwämme einmal im Monat in abgelassenem Aquarienwasser aus. Pflanzen sind mehr als nur Dekoration: Sie absorbieren Nitrate und produzieren Sauerstoff. Pflegeleichte Arten wie Anubias, Javamoos, Cryptocoryne und Vallisneria eignen sich für Anfänger. Pflanzen Sie sie in einen Bodengrund (eine 4–5 cm dicke Schicht aus feinen Kieselsteinen oder ein spezielles nährstoffreiches Substrat wie z. B. „JBL Manado“). Pages: 1 2
Haustiere Vögel im Haus: Wie Sie sich mit einem Wellensittich oder Nymphensittich anfreunden by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Der Gesang eines Vogels vor dem Fenster ist romantisch, doch wenn Sie einen Vogel im Haus haben, können seine Rufe Ihre Nerven ganz schön strapazieren, wenn Sie deren Bedeutung nicht verstehen. Papageien gehören zu den intelligentesten Haustieren; sie können sich Wörter merken, Geräusche von Haushaltsgeräten imitieren und sogar ihren Käfig öffnen. Wellensittiche, Nymphensittiche und Unzertrennliche sind besonders in der Schweiz beliebt. Viele Besitzer halten sie jedoch allein in winzigen Käfigen, was zu Depressionen, Federpicken und Aggression führen kann. Denken Sie daran: Die meisten Papageien sind Schwarmtiere und brauchen einen Artgenossen. Wenn Sie noch nicht bereit sind, zwei Vögel zu halten, sollten Sie selbst zum Schwarm für Ihren Vogel werden – verbringen Sie mindestens 3–4 Stunden täglich mit ihm außerhalb des Käfigs. Ein Käfig ist ein Zuhause, kein Gefängnis. Für ein Wellensittichpaar beträgt die Mindestgröße 80 x 50 x 70 cm, wobei die Breite wichtiger ist als die Höhe (Vögel fliegen horizontal). Die Gitterstäbe sollten waagerecht sein, damit die Vögel klettern können. Platzieren Sie mindestens drei Sitzstangen mit unterschiedlichen Durchmessern (Naturholz, kein Plastik, um die Pfotengesundheit zu gewährleisten) und ein paar Spielzeuge im Käfig. Überladen Sie den Käfig jedoch nicht mit Spielzeug – lassen Sie genügend Platz zum Fliegen. Lassen Sie die Vögel täglich in einem sicheren Raum frei: Schließen Sie die Fenster (Fliegengitter sind unerlässlich!), entfernen Sie giftige Pflanzen (Dieffenbachie, Oleander) und schalten Sie alle Ventilatoren aus. Papageien lieben es, auf erhöhten Plätzen zu sitzen – bieten Sie ihnen einen Spielplatz mit Ästen an. Und denken Sie daran: Eine Küche mit Teflonpfannen ist lebensgefährlich; Teflondämpfe töten Vögel innerhalb von Minuten. Pages: 1 2
Haustiere Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster: So machen Sie Ihr kleines Haustier glücklich by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor In der Schweiz sind Nagetiere und Kaninchen nach Katzen und Hunden die zweitbeliebtesten Haustiere. Sie werden oft für Kinder oder als „pflegeleichte“ Tiere gehalten. Doch gerade wegen dieses Mythos leben viele Tiere in zu kleinen Käfigen und leiden unter Einsamkeit und Krankheiten. Tatsächlich erfordert die Haltung eines Meerschweinchens oder Kaninchens genauso viel Wissen wie die eines Hundes. Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Kaninchen und Meerschweinchen sind soziale Tiere. In freier Wildbahn leben sie in Gruppen, daher ist es grausam, sie allein zu halten. Ein Kaninchen sollte immer mit einem anderen Kaninchen zusammengehalten werden (vorzugsweise kastrierte Kaninchen unterschiedlichen Geschlechts, da gleichgeschlechtliche Kaninchen kämpfen können). Meerschweinchen leben ebenfalls gut in Paaren oder Harems (ein Männchen und mehrere Weibchen). Hamster sind eine Ausnahme: Sie sind Einzelgänger, und sie eng beieinander zu halten, führt zu blutigen Kämpfen. Aber auch Hamster brauchen viel Platz: Die Mindestkäfiggröße beträgt 100 x 50 cm, was deutlich größer ist als die Standardkäfige aus dem Zoohandel. Ein Zuhause ist kein Gefängnis. Vergessen Sie enge Plastikkäfige mit bunten Rohren. Ein Kaninchen braucht ein Gehege oder zumindest einen großen Käfig, in dem es sich mehrere Stunden am Tag frei bewegen kann. Ein kaninchensicheres Zimmer mit versteckten Drähten und einer Heulade ist ideal. Auch Meerschweinchen brauchen Platz: Die Mindestkäfiggröße für zwei Tiere beträgt 1 Quadratmeter. Die Höhe ist weniger wichtig als die Länge, da Meerschweinchen rennen und nicht springen. In der Schweiz sind Kaninchenkäfige von Rabbitfence beliebt; sie lassen sich wie ein Bausatz zusammenbauen. Achten Sie darauf, Einstreu auf den Boden zu geben: Eine Mischung aus Leinsamenpellets und Heu ist am besten. Kiefernspäne sind ungeeignet, da die enthaltenen Phenole gesundheitsschädlich sind. Wechseln Sie die Einstreu einmal pro Woche und die Katzentoilette täglich. Heu macht 80 % der Ernährung von Kaninchen und Meerschweinchen aus. Es ist wichtig für den Zahnabrieb (die Zähne von Nagetieren wachsen ein Leben lang!) und eine gesunde Verdauung. Ein Kaninchen sollte täglich so viel Heu fressen, wie es selbst wiegt. Sparen Sie niemals am Heu: Billiges, staubiges Heu aus großen Säcken kann Atemwegsprobleme verursachen. Das beste Heu ist grün, duftend und mit Blüten und Kräutern durchsetzt. Schweizer Tierhandlungen (Qualipet, Fressnapf) bieten hervorragendes Heu von Almwiesen an. Ergänzen Sie das Heu mit frischen Kräutern (Petersilie, Dill, Sellerie, Löwenzahnblätter) und etwas Gemüse (Karotten, Gurken, Zucchini). Obst sollte aufgrund des Zuckergehalts nur selten als Leckerli gegeben werden. Fertige Getreidemischungen sind schädlich und können zu Übergewicht und Diabetes führen. Im Gegensatz zu Kaninchen benötigen Meerschweinchen Vitamin C, das sie nicht selbst produzieren können. Geben Sie ihnen täglich Paprika, Brokkoli oder spezielle Tropfen ins Trinkwasser. Pages: 1 2
Haustiere Ein stressfreies Hundeleben: Spaziergänge, Spielen und Training in der Schweiz by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Die Schweiz ist ein wahres Paradies für Hunde: Es gibt ausgewiesene Hundeauslaufgebiete, Hundestrände an Seen, Züge und Busse, in denen Hunde erlaubt sind (zum halben Preis oder kostenlos), und sogar Hundetagesstätten. Doch trotz all dieser Vorteile haben viele Hundebesitzer Probleme: Ihr Hund zieht an der Leine, bellt Radfahrer an, pickt Futter vom Boden auf oder leidet unter Trennungsangst, wenn Sie zur Arbeit gehen. Das Geheimnis eines glücklichen Hundelebens liegt nicht in teurem Zubehör, sondern in ausreichend Bewegung und konsequentem Training. Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Ein Spaziergang ist mehr als nur ein „Pipi“. Für einen Hund ist er eine Gelegenheit, die Welt zu entdecken, mit anderen Hunden zu interagieren und seinen Instinkten nachzugehen. Kurze 15-minütige Ausflüge eignen sich nur für ältere oder kranke Hunde. Ein aktiver Hund braucht mindestens 1,5 Stunden Auslauf pro Tag, wobei ein Teil dieser Zeit dem freien Schnüffeln ohne Kommandos gewidmet sein sollte. Einer der größten Fehler, den Schweizer Hundehalter machen, ist die Verwendung einer flexiblen Rollleine. Sie ist zwar praktisch, bringt dem Hund aber das Ziehen bei: Das Tier versteht, dass Zug die Leine verlängert. Die Folge: Der Hund zieht ständig an der Leine und ignoriert Ihre Position. Experten empfehlen eine normale Leine von 1,5 bis 2 Metern Länge aus Nylon oder Leder. Damit lernt der Hund schneller, neben Ihnen zu laufen, da er Ihre Bewegungen durch die Leine spürt. Zieht der Hund trotzdem, versuchen Sie die „Stopp-und-Richtungswechsel“-Methode: Sobald sich die Leine strafft, bleiben Sie stehen oder drehen sich abrupt in die entgegengesetzte Richtung. Der Hund wird schnell verstehen, dass Ziehen kontraproduktiv ist – es bringt ihn nicht näher ans Ziel, sondern entfernt ihn nur weiter. Nach einer Woche regelmäßigen Trainings werden Sie eine deutliche Veränderung feststellen. Pages: 1 2
Haustiere Katzengeheimnisse: Wie Sie Ihre schnurrende Samtpfote verstehen und ihr bester Freund werden by cms@editor April 16, 2026 written by cms@editor Jeder Katzenbesitzer in der Schweiz, ob in einer gemütlichen Wohnung in Zürich oder einem geräumigen Haus im Kanton Bern, hat sich mindestens einmal gefragt: Was geht eigentlich in diesem unabhängigen Wesen vor? Katzen wirken oft geheimnisvoll: Sie reiben sich an den Beinen, beißen plötzlich in die Hand oder verschmähen ein teures Bett zugunsten eines Pappkartons. Tatsächlich folgt ihr Verhalten einer klaren Logik, die jedoch nicht menschlich ist. Indem Sie ihre Körpersprache und Laute studieren, verstehen Sie Ihre Katze nicht nur besser, sondern können auch vielen Problemen vorbeugen – vom Kratzen an Möbeln bis hin zu nächtlichen Konzerten. Wissenschaftler der ETH Zürich haben kürzlich bestätigt, dass Katzen die Intonation ihrer Besitzer unterscheiden und sich sogar bis zu 50 Wörter merken können, aber nur dann reagieren, wenn es ihnen passt. Beginnen wir mit dem Schwanz – dem ehrlichsten Stimmungsindikator. Ein aufrechter Schwanz mit einer leichten Krümmung am Ende, wie ein Fragezeichen, signalisiert Freundlichkeit und Selbstbewusstsein. So begrüßt eine Katze ihre Lieblinge. Ein heftig hin und her zuckender Schwanz deutet auf Irritation hin; dann ist es ratsam, sich zu entfernen. Ein langsames Wedeln der Schwanzspitze hingegen signalisiert Konzentration, beispielsweise wenn die Katze einen Vogel vor dem Fenster beobachtet. Ein aufgestellter Schwanz deutet auf Angst oder Aggression hin, in Schweizer Haushalten ist dies jedoch häufiger der Fall, wenn ein Staubsauger oder unerwarteter Besuch auftaucht. Auch die Ohren geben Aufschluss: An den Kopf angelegte Ohren deuten auf Angst oder Wut hin, nach vorne gerichtete Ohren auf Interesse und zur Seite gedrehte Ohren auf Unsicherheit. Merken Sie sich diese Signale, und Sie werden nicht mehr denken, Ihre Katze sei „nur ungezogen“. Schnurren ist nicht immer ein Zeichen von Freude. Zwar schnurrt eine Katze in 90 % der Fälle, wenn sie glücklich ist: Man streichelt sie, und sie kuschelt sich auf den Schoß. Doch manchmal begleitet Schnurren Stress oder Schmerzen – beispielsweise beim Tierarztbesuch oder nach einer Verletzung. Wissenschaftler vermuten, dass Vibrationen mit einer Frequenz von 20–150 Hz die Heilung von Knochen und Muskeln fördern. Deshalb „medikamentieren“ Katzen sich selbst. Achten Sie auf den Kontext: Wenn das Schnurren mit einem angespannten Körper, geweiteten Pupillen oder Futterverweigerung einhergeht, ist das besorgniserregend. Ein lautes, intermittierendes „Mrrrr“ mit forderndem Unterton hingegen ist eine Aufforderung: „Gib mir sofort Futter, und ich weiß, wo der Dosenöffner ist.“ Pages: 1 2