Home Kochen 5-Minuten-Frühstück: Schweizer Rituale und Lifehacks für die Stressigsten

5-Minuten-Frühstück: Schweizer Rituale und Lifehacks für die Stressigsten

by cms@editor

Morgens in Zürich oder Bern geht es oft hektisch zu: Zug erwischen, Kinder zur Schule bringen, schnell einen Kaffee holen. Doch ein richtiges Frühstück muss man nicht auslassen, wenn man ein paar schnelle Rezepte kennt, die schneller fertig sind, als ein Toaster Brot toasten kann. Der Trick: Am Abend vorher vorbereiten. Die Schweizer, bekannt für ihre Pünktlichkeit, schätzen das Konzept von „über Nacht zubereiteten“ Mahlzeiten schon lange. Zum Beispiel klassische Kekse oder Müsli mit Joghurt: Am Vorabend Haferflocken (keine Instant-Haferflocken, sondern Vollkorn), Chiasamen, einen Löffel Honig, Milch oder ein pflanzliches Getränk dazugeben und eine Handvoll gefrorene Beeren hinzufügen. Morgens hat man dann ein fertiges, cremiges und unglaublich zartes Gericht aus dem Kühlschrank – nur noch mit gerösteten Nüssen und dünn geschnittenen Apfelscheiben garnieren.

Wenn Sie es nicht so süß mögen, probieren Sie doch mal ein herzhaftes Overnight-Gericht: Haferflocken mit Kefir, geriebenem Parmesan, getrockneten Tomaten und Basilikum. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber wie eine kalte, sämige Suppe. Oder verwenden Sie Quinoa als Basis – dieses Pseudogetreide ist proteinreich und verkocht nicht. Vermischen Sie gekochten Quinoa (Sie können eine Portion schon am Vorabend für ein paar Tage zubereiten) mit griechischem Joghurt, einem Löffel Tahini, einer Prise Salz und gehackter Petersilie. Streichen Sie es auf einen Reiswaffel oder löffeln Sie es einfach so – es sättigt garantiert bis zum Mittagessen. Und für alle, die sich ein Frühstück ohne Eier nicht vorstellen können, hier ein Muffin-Trick: Eier in Muffinformen aufschlagen, beliebige Zutaten (Spinat, Käse, Speck) hinzufügen, am Vorabend backen und morgens 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen.
… Eine Alternative zu Haferflocken sind Schweizer Bündner-Croissants mit Quarkfüllung. Man nehme fertigen Blätterteig (in der Schweiz in jedem Coop-Supermarkt als Rolle erhältlich), schneide ihn in Dreiecke, gebe eine Mischung aus Quark, fein gehackten Kräutern und einer Prise Salz in die Mitte, rolle ihn zu Croissants und friere sie ein. Morgens, während der Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizt, hat man Zeit für eine Dusche. In 15 Minuten hat man knusprige, aromatische Croissants – perfekt für die Lunchbox. Noch schneller geht es mit Avocado-Toast nach Schweizer Art: Eine reife Avocado mit einer Gabel zerdrücken, mit Zitronensaft und einem Tropfen Olivenöl vermischen, auf Roggenbrot streichen und mit Radieschenscheiben und einer Prise grobem Salz bestreuen. Das Ganze dauert nur zwei Minuten und ist so gesund wie ein kompletter Salat.

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