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Brettspiele, die jeden Abend zum Abenteuer machen

by cms@editor

Und wenn eure Gruppe aus zwei Leuten besteht, die nach der Arbeit müde sind und etwas Ruhe, aber nicht Einsamkeit suchen, solltet ihr kooperative Spiele in Betracht ziehen. „Die Burgen von Burgund“ oder „Pandemic“ sind Strategiespiele, bei denen man nicht gegeneinander, sondern gegen das Spiel selbst spielt. In „Pandemic“ seid ihr ein Team von Wissenschaftlern, die versuchen, die Ausbreitung von vier tödlichen Viren über die Welt zu stoppen. Ihr müsst eure Züge planen, Karten austauschen und gemeinsam Entscheidungen treffen. Das Spiel lehrt Verhandlungsgeschick und den Umgang mit Schuldzuweisungen – denn letztendlich verlieren alle, wenn man verliert. Viele Schweizer Paare geben zu, dass „Pandemic“ ihnen während des Lockdowns die Abende rettete, als andere Unterhaltungsmöglichkeiten fehlten. Es ist auch ein hervorragender Kompatibilitätstest: Wer friedlich darüber diskutieren kann, welche Forschungsstation in Tokio gebaut werden soll, ist ein starkes Team.

Ein Familienabend mit Kindern erfordert andere Kriterien. Das Spiel sollte schnell, visuell ansprechend und nicht anstößig sein. „Carcassonne“ – ein mittelalterliches Stadt- und Straßenbauspiel – ist für Kinder ab 7 Jahren geeignet. Die Spielmechanik ist einfach: Man zieht eine Karte mit einem Landschaftsfragment, legt sie auf ein bereits gebautes Feld, platziert seine Spielfigur auf der Straße oder in der Stadt und sammelt Punkte. Eine Partie dauert 20–30 Minuten, und die farbenfrohen Karten werden selbst die unruhigsten Spieler begeistern. Ein weiteres Highlight ist „Dobble“. Es handelt sich um eine Schachtel mit runden Karten, die jeweils acht Symbole zeigen. Jeweils zwei Karten haben genau ein gemeinsames Symbol. Ziel ist es, dieses Symbol als Erster zu finden. Es trainiert Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen, erfordert keine Sprachkenntnisse und passt in jede Tasche. Man kann es im SBB-Zug nach Interlaken oder in der Schlange bei Migros spielen.

Wer gerne verbale Duelle austrägt, sollte Scrabble oder die dynamischere Variante Word Maker ausprobieren. In der Schweiz, wo drei Landessprachen gesprochen werden, kann man sich ein mehrsprachiges Duell liefern: Wörter auf Deutsch, Französisch und Italienisch bilden und dabei Boni für die Verwendung seltener Buchstaben wie ä, ö, ü oder é erhalten. Einfach vorher ein maßgebliches Wörterbuch festlegen – zum Beispiel den Duden für Deutsch.

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