Home Freizeit Ein Kochabend mit Freunden: Von Fondue bis zur Sushi-Party

Ein Kochabend mit Freunden: Von Fondue bis zur Sushi-Party

by cms@editor

Für Feinschmecker, die beeindrucken, aber nicht Unmengen an Geschirr spülen möchten, gibt es eine Käseplatte mit Fondue-Elementen. Ja, in der Schweiz kann man Käse nicht nur im Topf essen. Kaufen Sie drei oder vier Käsesorten: Weichkäse (Camembert oder Brie), halbfesten Käse (Gruyère oder Emmentaler), Hartkäse (Sbrinz) und Blauschimmelkäse (Gorgonzola oder Blauschimmelkäse d’Auvergne). Fügen Sie Honig, Weintrauben, Walnüsse, Feigen, Quittenpaste und verschiedene Brotsorten hinzu. Veranstalten Sie eine Blindverkostung: Verbinden Sie sich die Augen und versuchen Sie, den Käse am Geschmack zu erraten. Der Wettbewerb führt zu unerwarteten Entdeckungen – jemand, der noch nie Brie gegessen hat, beschreibt ihn beispielsweise als „cremigen Pilz mit einem Hauch von Ammoniak“. Ein leichter grüner Salat kann nach so einer Platte als Hauptgang serviert werden, und alle werden satt und zufrieden sein.

Und für die experimentierfreudigen unter Ihnen gibt es eine Sushi-Party. Ja, es klingt kompliziert, aber tatsächlich ist das Rollen zu Hause einfacher als gedacht, wenn man nicht nach perfekter Form strebt. Kaufen Sie Nori (getrocknete Algenblätter), Sushi-Reis (Kurzkornreis), Reisessig, Sojasauce, Wasabi und eingelegten Ingwer. Als Toppings eignen sich Gurke, Avocado, Surimi, Räucherlachs und Frischkäse. Legen Sie eine Bambusmatte (Makisu) und Frischhaltefolie bereit. Lassen Sie jeden Gast Reis, Füllung und Rolle selbst anrichten – die Rollen werden unterschiedlich dick und geformt sein, aber das macht den besonderen Reiz aus. Sicherheitshalber sollten Sie Tiefkühlfisch kaufen und ihn im Kühlschrank auftauen lassen – in der Schweiz gelten zwar strenge Vorschriften, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und denken Sie auch an Gäste, die keinen rohen Fisch essen: Bereiten Sie vegetarische Rollen mit Gurke, Avocado und Omelett (Tamago) zu.

Für Naschkatzen bietet sich ein „Dessertwettbewerb ohne Backen“ an. Wie wäre es zum Beispiel mit Tiramisu im Glas: Mascarpone mit Eigelb und Zucker verrühren, Löffelbiskuits in Kaffee tauchen und in durchsichtige Gläser schichten. Oder eine „Schokoladenfontäne“: Schokolade in einem kleinen Fonduetopf schmelzen und Bananenscheiben, Erdbeeren, Marshmallows und Donuts hineintauchen. Kinder (und Erwachsene) werden begeistert sein. Ein weiterer Hit ist „hausgemachtes Eis“ aus gefrorenen Bananen: Einfach geschnittene Bananen mit einem Löffel Kakao oder Erdbeeren pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht, die sofort verzehrfertig ist. Serviert in Waffeltüten – so kann man die zusätzlichen Kalorien ohne schlechtes Gewissen genießen.

Organisationstipps: Damit der Abend nicht in einer nächtlichen Aufräumaktion endet, sollten Sie vorher Regeln festlegen. Zum Beispiel: Jeder Gast spült seine eigene Schüssel und sein eigenes Messer. Der Gastgeber stellt Müllsäcke bereit und platziert sie gut sichtbar. Bei reichhaltigen Soßen und Teigwaren empfiehlt es sich, Papiertischdecken oder alte Zeitungen auf den Tisch zu legen. Nach dem Essen wird über das „beste Gericht des Abends“ abgestimmt – der Gewinner muss nicht abwaschen.

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