Home Kochen 5-Minuten-Frühstück: Schweizer Rituale und Lifehacks für die Stressigsten

5-Minuten-Frühstück: Schweizer Rituale und Lifehacks für die Stressigsten

by cms@editor

Für alle, die ein warmes Frühstück lieben, hier ein Tipp mit einem Ei im Becher. Fetten Sie eine Keramiktasse mit Butter ein, schlagen Sie ein Ei hinein, geben Sie einen Löffel Milch, Salz, Pfeffer und fein geriebenen Käse hinzu. Verrühren Sie alles mit einer Gabel und erhitzen Sie es 45 Sekunden lang bei 600 Watt in der Mikrowelle. Sie erhalten eine fluffige Eierhaube, die Sie direkt aus der Tasse essen oder auf Toast streichen können. Für ein besonders leckeres Gericht verfeinern Sie die Tasse mit etwas Räucherlachs und Dill. Alternativ können Sie das Ei auch in der Mikrowelle pochieren: Geben Sie eine halbe Tasse Wasser in die Tasse, fügen Sie einen Teelöffel Essig hinzu, schlagen Sie das Ei vorsichtig auf, decken Sie die Tasse mit einem Unterteller ab und erhitzen Sie das Ei 50 Sekunden lang in der Mikrowelle. Nehmen Sie die Tasse mit einem Schaumlöffel heraus – fertig ist Ihr perfekt pochiertes Ei, das Eiweiß fest und das Eigelb noch flüssig.

Vergessen Sie nicht das Schweizer Nationalfrühstück – Müsli mit Früchten, erfunden von Dr. Bircher-Benner im Jahr 1900. Damit es nicht matschig wird, hier ein kleiner Trick: Weichen Sie die Haferflocken über Nacht in Wasser (ohne Milch) ein und drücken Sie sie am nächsten Morgen durch ein Mulltuch – so werden sie schön elastisch. Geben Sie dann geriebenen Apfel (geschält, für das Pektin), Nüsse, Honig und Kondensmilch oder Joghurt hinzu. Rühren Sie schnell um, damit der Apfel nicht braun wird. Schichten Sie die Mischung in ein Glas: zuerst die Apfel-Haferflocken-Mischung, dann eine Schicht Joghurt und zum Schluss die Beeren. Es sieht toll aus, schmeckt köstlich und ist in drei Minuten fertig, wenn der Apfel schon am Vorabend gerieben wurde (mit etwas Zitrone beträufeln, um Oxidation zu verhindern).

Ein Tipp für alle, die immer zu spät kommen: Verwandeln Sie Ihren Kühlschrank in eine Frühstücksstation. Stellen Sie Behälter mit geschnittenem Gemüse (Karotten, Gurken, Paprika) auf das untere Regal und Gläser mit Kichererbsen, Oliven und getrockneten Tomaten in die Tür. Daneben stehen gekochte Eier (diese können Sie im Voraus kochen und bis zu einer Woche in Salzlake aufbewahren). Richten Sie sich morgens in 60 Sekunden einen Teller an: eine Handvoll Rucola, eine Gurke, ein halbes Ei, ein paar Garnelen (am Vorabend aufgetaut) und eine Prise Sonnenblumenkerne. Sie können ein fertiges Dressing aus dem Glas darübergeben. Und noch ein Tipp: Trinken Sie niemals Kaffee auf leeren Magen – trinken Sie zuerst ein Glas warmes Wasser mit Zitrone; das regt die Verdauung an und beugt Sodbrennen vor. Kaffee trinken Sie erst nach dem ersten Bissen. Diese kleinen Rituale verwandeln einen hektischen Morgen in eine Quelle der Energie statt des Stresses.

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